VERKEHRSSICHERHEIT DURCH EIGENEN LICHTRAUM

Wir weisen darauf hin, dass bei Güterwegen und Straßen ein so genannter „Lichtraum“, der größer ist als der Verkehrsraum, freigehalten werden muss.
Eine wesentliche Beeinträchtigung der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs liegt dann vor, wenn sich Gegenstände im Lichtraum oberhalb der Straße nicht mind. 4,50 m über der Fahrbahn befinden (§ 83 StVO) und beidseitig nicht mind. 50 bis 75 cm Abstand vom Straßenrand frei bleiben. Da die Grundgrenze häufig knapp hinter den Banketten beginnt, ragen oft Äste von Bäumen und Sträuchern von Privatgrundstücken in den Lichtraum des Güterweges bzw. der Straße. Um den Lichtraum zu wahren, werden Grundbesitzer dazu aufgefordert die Äste ihrer Bäume und Sträucher, die für die Verkehrsteilnehmer mögliche Gefahrenquellen darstellen, zu entfernen.
Hinweis:
Einzelne Bäume, Baumreihen und Sträucher dürfen neben öffentlichen Straßen mit Ausnahme von Verkehrsflächen nach § 8 Abs. 2 Z 3 im Ortsgebiet (§ 2 Abs. 1 Z 15 Straßenverkehrsordnung 1960) nur in einem Abstand von einem Meter, außerhalb des Ortsgebietes nur in einem Abstand von drei Metern zum Straßenrand gepflanzt werden. Eine Unterschreitung dieser Abstände ist mit Zustimmung der Straßenverwaltung zulässig, wenn dadurch die gefahrlose Benützbarkeit der Straße nicht beeinträchtigt wird. Die Behörde kann mit Bescheid über Antrag der Straßenverwaltung dem Eigentümer die Beseitigung von entgegen dieser Vorschrift
vorgenommenen Neupflanzungen auftragen.
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